FAQs

Häufig gestellte Fragen zum Thema Parkett

Wie schütze ich meinen Holzfussboden?

Bei der Oberflächenbehandlung unterscheiden wir in Versiegelung (lackieren) und Öl-/Öl-Wachs-Systeme.

Die Produkte unterscheiden sich in ihren anwendungstechnischen Eigenschaften, ihrer chemischen Zusammensetzung, in Glanz und Farbwirkung, der mechanischen und chemischen Widerstandsfähigkeit, der Eindringtiefe, der Härtungszeit und ihrem Preis.

Bei der Entscheidung für ein bestimmtes System sind die Kriterien Holzart, Verwendungszweck des Raumes, Beanspruchung des Bodens und nicht zuletzt die Umweltverträglichkeit zu beachten.

Wie pflege/reinige ich meinen Holzfussboden?

Die Reinigung von Grobschmutz erfolgt durch Fegen mit Besen oder Saugern mit dem Staubsauger. Eine hygienische Reinigung wir mit nebelfeuchten Tüchern durchgeführt. Ein Parkettboden darf nie zu feucht behandelt werden. Die Verwendung von Dampfreinigern hat sich nicht bewährt.

Die Oberfläche unterliegt, je nach Beanspruchung, einem natürlichen Verschleiß. Eine zweckentsprechende Pflege geölter, geölt/gewachster oder versiegelter Flächen ist in der DIN 18 356 festgeschrieben. Unter Pflege ist der Auftrag eines für die Haltbarkeit der Oberflächenbehandlung notwendigen Pflegemittels zu verstehen. Das Pflegemittel soll die Oberfläche vor Abrieb und Verschleiß schützen und die notwendige Gleitsicherheit bieten.

Gleichzeitig wird die Optik des oberflächenbehandelten Bodens verbessert bzw. vertieft. Verkratzungen einer versiegelten Oberfläche können jedoch durch ein Pflegemittel nicht unsichtbar gemacht werden. Die Pflege der verschiedenen Oberflächen erfolgt mit unterschiedlichen Produkten und Pflegemethoden. Deshalb müssen die auf die Oberfläche abgestimmten Pflegevorschriften nach Fertigstellung der Parkettarbeiten den Bauherren übergeben werden.

Bei Verwendung ungeeigneter Reinigungs- und Pflegemittel können am Parkett Schäden entstehen und die Gewährleistung erlöschen. Die Pflege geölter und geölt/gewachster, imprägnierter und versiegelter Holzfußböden erfolgt mit unterschiedlichen Produkten und Pflegemethoden. Deshalb müssen die Pflegevorschriften des Hersteller des Oberflächenbehandlungsmittels nach Fertigstellung der Parkettarbeiten übergeben werden. Bei Verwendung falscher, ungeeigneter Reinigungs- und Pflegemittel können am Parkett und Holzfußböden Schäden entstehen und es erlischt die Gewährleistung.

Warum muss man Raumfeuchte und Lufttemperatur beachten?

Massive Holzdielen und Parkette müssen nach Abladung und vor der Verlegung in trockenen und vor Feuchtigkeit geschützten Räumen gelagert werden.

Der Holzfußboden sollte immer erst nach Abschluss sämtlicher Maurer-, Putz-, Maler- und Fliesenlegerarbeiten eingebracht werden, da durch diese Arbeiten immer Feuchtigkeit in die Räume transportiert werden. Das Raumklima sollte während und nach der Verlegung ca. 18 – 20 °C und ca. 50 – 60 % relative Luftfeuchtigkeit aufweisen.

Ein gesundes Raumklima ist sowohl für den Holzfussboden, als auch für das menschliche Wohlbefinden wichtig. Zur Erhaltung des Raumklimas sollten Luftbefeuchter verwendet werden, da vor allem in den Wintermonaten die Luftfeuchtigkeit in den beheizten Räumen schnell unter 45 % absinken kann.

Gibt es Farbunterschiede bei Holzfussböden?

Keine Holzoberfläche gleicht einer anderen. Die Vielfalt der geeigneten Holzarten für Dielen & Parkett lässt keinen Gestaltungswunsch offen – vom weißlichen Ahornholz über die Rottöne von Buche, Kirsche, Merbau und Doussie oder vom Braunton der Eiche bis zum fast schwarzen Wenge reicht die Palette natürlicher Holzfarben. Um eine dunklere Farbe zu erzielen werden gerbstoffreiche Hölzer wie Eiche geräuchert.

Die Unterschiede in der Struktur der Holzarten zeigen sich beispielsweise beim Vergleich der feinmaserigen Buche und der Eiche mit ihrer ausgeprägteren Zeichnung. Die Kombination von verschiedenen Holzarten innerhalb eines Fußbodens kann zu einer spannungsreichen Raumgestaltung beitragen.

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